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SAPALDIA 3: Hintergrundinformationen
für die Medien
April
2011
Was ist SAPALDIA?
SAPALDIA ist eine epidemiologische
Langzeitstudie, welche die Auswirkungen der Luftschadstoffbelastung und anderer
Umweltfaktoren sowie des Lebensstils auf die Gesundheit der Menschen
untersucht. Die Studie läuft seit 20 Jahren und ist die wichtigste,
bevölkerungsbezogene Langzeitstudie der Schweiz. Google findet mittlerweile
über 30 000 Einträge mit dem Begriff SAPALDIA. Insgesamt sind über 50 Personen
an der Organisation dieser Studie beteiligt. In der Vergangenheit wurden
bereits zwei umfangreiche Datenerhebungen durchgeführt, im Januar 2010 begann
die dritte Untersuchungsphase, SAPALDIA 3. Die Daten und Messungen dieser
dritten Erhebung werden bis Ende Juni 2011 abgeschlossen sein. Für die
anschliessenden Auswertungen hat der Schweizerische Nationalfonds eine weitere
Finanzierung über drei Jahre in der Höhe von über 5 Millionen Schweizerfranken bewilligt.
SAPALDIA: «Swiss Cohort Study on Air
Pollution And Lung and Heart Diseases in Adults» oder «Schweizer Studie
Luftverschmutzung und Gesundheit bei Erwachsenen».
Warum SAPALDIA?
Schon vor 20 Jahren war das Thema Umwelt in
der Schweiz aktuell, insbesondere der Bereich Luftverschmutzung. Das Parlament
wollte wissen, ob die Luftbelastung in der Schweiz ein gesundheitliches Problem
für die Bevölkerung darstellt und wenn ja, in welchem Ausmass. Solche Fragen
lassen sich nicht im Labor beantworten. Es braucht dazu epidemiologische
Studien in Gebieten mit unterschiedlicher Luftschadstoffbelastung. Nur so
können Langzeiteffekte der Luftverschmutzung untersucht und komplexe
Zusammenhänge verstanden werden. Im Jahre 1991 wurde deshalb das Projekt
SAPALDIA gestartet. Ausgewählt wurden 9651 Personen aus acht Regionen, die die
geographische Vielfalt und die Unterschiede in Umwelteinflüssen in der Schweiz repräsentieren,
um mögliche gesundheitliche Schäden der Luftbelastung zu untersuchen. Im Fokus
der Forscherinnen und Forscher standen vor allem die drei wichtigsten
Atemwegserkrankungen Asthma, chronische Bronchitis und chronisch obstruktive
Lungenerkrankung (COPD, umgangssprachlich «Raucherlunge»).
Fakten zum Einfluss der Luftverschmutzung
SAPALDIA hat eindeutig gezeigt, dass die Luftverschmutzung
die altersbedingte Verminderung der Lungenfunktion beschleunigt und die
Häufigkeit von Erkrankungen der Atemwege wie etwa Asthma und chronischer
Bronchitis erhöht.
Aufgrund der
Daten von SAPALDIA 1 konnten die SAPALDIA-Forscher zudem in Hochrechnungen für
Frankreich, Österreich und die Schweiz zeigen, dass circa 12 Prozent aller Fälle von
chronischer Bronchitis der Luftverschmutzung anzulasten sind. Das war höher als
man gedacht hatte und sorgte weltweit für Schlagzeilen. Auswirkung von Forschung auf politische Entscheide
Dank SAPALDIA konnte auch abgeschätzt werden,
wie hoch die Kosten der Luftverschmutzung für das Schweizer Gesundheitswesen
sind: Etwa 1000 Franken pro Kopf und Jahr. Diese Zahl wiederum hatte
Auswirkungen auf die Verkehrspolitik der Schweiz: Ein Grund, warum die
Transitgebühren für die Durchfahrt von
Lastwagen durch die Schweiz erhöht wurden, liegt darin, dass Lastwagen
zumindest für einen Teil dieser Schäden aufkommen sollen. Dieses System stiess
zunächst auf Widerstand, schliesslich haben es aber Länder wie Frankreich und
Österreich kopiert.
Ermutigende Ergebnisse von SAPALDIA 2: Bessere Luft,
weniger Husten
Im Jahre 2002 wurde die zweite Teilstudie
durchgeführt, SAPALDIA 2. Erneut wurden die gleichen Personen aus SAPALDIA 1 um
ihre Teilnahme angefragt, und 8047 Personen liessen sich nochmals befragen und
untersuchen. Aufgrund der Vergleichsdaten von SAPALDIA 1 und SAPALDIA 2 konnten
die Forscherinnen und Forscher zeigen, dass die Hustensymptome dank dem
Rückgang der Luftverschmutzung zwischen 1991 und 2002 bei den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern abgenommen haben. Dies ist eine sehr positive Nachricht aber
noch kein Grund für Entwarnung. Denn die
Grenzwerte der Feinstaubbelastung und anderer Luftschadstoffe werden noch immer
regelmässig überschritten, und auch bei tieferen Belastungen werden noch gesundheitliche
Wirkungen beobachtet.
Viele hundert Studien haben mittlerweile
den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und gesundheitlichen Problemen aufgezeigt.
Aber nur ganz wenige Forschungsprojekte können wie SAPALDIA auch Resultate über
langfristige Zusammenhänge liefern. Die Studie stösst deshalb weltweit auf
grosses Interesse. Ein langjähriges Mitglied der SAPALDIA-Gruppe, Prof. Joel
Schwartz von der renommierten Harvard School of Public Health wurde am 550.
Dies academicus der Universität Basel im November 2010 für seinen Beitrag zur
Umwelt-Gesundheitsforschung und zu SAPALDIA mit der Ehrendoktorwürde
ausgezeichnet.
Fakten über das Passivrauchen
SAPALDIA 1 ist eine der ersten Studien
weltweit, welche die Effekte des Passivrauchens wissenschaftlich analysiert
hat. Die Studienergebnisse zeigten: Je mehr eine Person den Tabakrauch anderer
einatmet, umso häufiger treten Atemprobleme auf. Das ist besonders der Fall, wenn
eine Person an einem verrauchten Arbeitsplatz arbeiten muss. Diese Resultate
waren entscheidend für die Gesetzgebung: in vielen Ländern ist es heute
verboten, am Arbeitsplatz zu rauchen.
SAPALDIA 1 und 2 lieferten wertvolle
Informationen über den Gesundheitszustand der Atemwege der Schweizer
Bevölkerung. Es ist die erste grosse Studie, welche präzise Informationen über
die Häufigkeit von Krankheiten wie Asthma und COPD in unserem Land liefern
konnte und den Zusammenhang zu anderen Beschwerden wie beispielsweise Allergien
herstellte.
Warum SAPALDIA 3?
Ende Januar 2010 startete die dritte
Teilstudie, SAPALDIA 3. Es gibt verschiedene Gründe, warum SAPALDIA
weitergeführt wird:
Bislang gab es nur die zwei Messpunkte in
den Jahren 1991 und 2002. Mit einem dritten Messpunkt werden nun die Daten der
SAPALDIA-Studie noch wesentlich aussagekräftiger.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind
seit der letzten Untersuchung acht Jahre älter geworden. Zum Zeitpunkt der
ersten Studie waren sie zwischen 18 und 60 Jahre alt. Nun werden sie zwischen
37 und 79 Jahren alt sein.
Das Risiko für eine Lungenkrankheit und für andere chronische Krankheiten nimmt
mit dem Alter immer stärker zu. Ein Zusammenhang solcher Krankheiten mit der
Luftverschmutzung und anderen Risikofaktoren müsste sich nun in SAPALDIA 3
nachweisen lassen. Dank SAPALDIA 3 möchte man weiter herausfinden, warum die
Menschen sehr verschieden auf die Luftverschmutzung reagieren. Gene,
körperliche Aktivität und Ernährungsgewohnheiten könnten die Wirkungen der
Luftverschmutzung verändern.
SAPALDIA ist über ESCAPE mit europäischen Studien
verknüpft
Das Problem der Luftbelastung ist nicht auf
die Schweiz begrenzt. Daher arbeitet SAPALDIA
mit ähnlichen europäischen Projekten zusammen: SAPALDIA ist eine der
bedeutendsten Partnerstudien im ESCAPE-Projekt, das über 30 bestehende
Langzeitstudien zur Luftverschmutzung in 60 europäischen Städten umfasst.
SAPALDIA und Herz- Kreislauferkrankungen
Was hat Luftverschmutzung mit dem Herzen zu
tun? Auf den ersten Blick erscheint ein Zusammenhang für den medizinischen
Laien abwegig. Er ist aber nicht von der Hand zu weisen. Das zeigt zum Beispiel
ein Blick ins Jahr 1952. In diesem Jahr war London von einem besonders
schlimmen Smog betroffen, der als «London Smog» in die Geschichte einging. In
jenem Monat starben 4 000 Menschen mehr als üblich, besonders viele davon an
einem Herzinfarkt.
Auch in neueren Studien in mehreren
amerikanischen Städten wurde ein solcher Zusammenhang beobachtet. Es gibt also
einen bereits mehrfach bestätigten, aber komplizierten Wirkmechanismus zwischen
Luftschadstoffen und dem Herz- Kreislaufsystem. Daher wurde bereits in SAPALDIA
2 ein Langzeit-EKG durchgeführt, um insbesondere die Herzrhythmusvariabilität
zu untersuchen. Diese misst die Schwankungen der Herzfrequenz über 24 Stunden.
Eine gute Anpassung an feine Veränderungen der körperliche Aktivität zeigt sich
in entsprechenden Schwankungen der Herzfrequenz. Eine Verminderung dieser Anpassungsfähigkeit
bedeutet, dass das Herz nicht mehr optimal funktioniert.
SAPALDIA 2 hat gezeigt, dass die
Luftverschmutzung die Herzrhythmusvariabilität reduziert. Das bedeutet, dass
Personen, die höheren Luftschadstoffkonzentrationen ausgesetzt sind, ein
höheres Risiko haben, mit der Zeit gravierende Herzkrankheiten zu entwickeln. Dank
SAPALDIA 3 wird man sehen können, wie sich die Herz-Kreislauf-Gesundheit bei
den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen 2002 und 2010/11 entwickelt hat.
Zudem wird erstmals auch der Umwelteinfluss
auf die Arterienverkalkung (Atherosklerose) untersucht.
Warum braucht es eine Biobank bei SAPALDIA?
SAPALDIA ist heute längst nicht mehr „nur“
eine Luftverschmutzungsstudie. SAPALDIA ist mittlerweile eine der wichtigsten Langzeitstudien
in der Schweiz in Hinblick auf die
Erforschung der komplexen Ursachen chronischer, altersbedingter Erkrankungen.
Der Aufbau der SAPALDIA Biobank (eine Biobank ist eine wissenschaftliche
Sammlung von biologischem Material) spielte für diese erweiterte Bedeutung von
SAPALDIA eine zentrale Rolle. Denn das Sammeln von biologischem Material ist
für die Erforschung komplexer Krankheitsursachen unerlässlich
Schon in SAPALDIA 2 wurde den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern Blut abgenommen, das in eine Biobank
eingelagert wurde. Diese Blutentnahmen werden nun in der dritten Teilstudie
wiederholt. SAPALDIA verfügt damit über die grösste bevölkerungsbasierte Biobank
der Schweiz.
Die meisten Erkrankungen haben komplexe
Ursachen: die Gene können eine Rolle spielen, aber oft sind auch Umwelt- und
Lebensstilfaktoren wie Ernährung und Bewegung beteiligt. Die relative Bedeutung
dieser Faktoren variiert von Krankheit zu Krankheit und von Individuum zu
Individuum. Nur Studien wie SAPALDIA, welche sowohl über biologische Proben,
als auch über umfangreiche zusätzliche Daten der Teilnehmer verfügen, können
dieses komplexe Zusammenspiel untersuchen. Die Daten der SAPALDIA Biobank haben
in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass ganz neue Gene und
biologische Ursachen für Asthma, Lungenfunktion und Nierenerkrankungen gefunden
werden konnten. SAPALDIA konnte zudem zeigen, dass es Personen gibt, deren
Lungenfunktion auf Grund ihrer Gene nicht von einer Verbesserung der
Luftqualität profitierten. Dieses Resultat zeigt, wie wichtig anhaltende
Anstrengungen für weitere Verbesserungen der Luftqualität sind. In den
kommenden Jahren wird SAPALDIA auch zu einem verbesserten Verständnis der Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen
beitragen können.
SAPALDIA und die Gesundheit von Frauen
Auch die Frage, ob die Auswirkungen der
Luftverschmutzung und insgesamt das Risiko für chronische Krankheiten für
Frauen anders sind als für Männer, beschäftigt das SAPALDIA-Forschungs-Team.
Hinweise dafür konnten bereits in SAPALDIA 1 und 2 gesammelt werden. So
verläuft Asthma bei Männern und Frauen nicht genau gleich. Bei den Frauen
leiden diejenigen mit unregelmässigem Zyklus häufiger an Asthma. Auch hat sich
gezeigt, dass bei Frauen eine Hormontherapie das Risiko von Atemwegssymptomen erhöht.
Dank
der umfangreichen Daten der SAPALDIA-Studie waren auch andere interessante Befunde möglich: Zum
Beispiel, dass der Zeitpunkt der ersten Menstruation bei Frauen, die in
ländlichen Gebieten aufwuchsen, im Durchschnitt ein Jahr später eintritt als
bei Frauen, die als Kind in einer Stadt wohnten.
SAPALDIA Jugend-Studie
SAPALDIA hat seit 1990 Daten zu
Lebensumwelt, Lebensstil und der
Gesundheit von Erwachsenen gesammelt. In SAPALDIA 3 werden in den
deutschsprachigen Zentren nun auch Kinder und Jugendliche aufgefordert, an
einer Studie zu den frühen Einflüssen auf die Gesundheit teilzunehmen. Die
Daten der Eltern geben gute Auskunft über die frühen Lebensbedingungen und
familiären Risiken der Kinder. Das Wissen um frühe Einflussfaktoren auf die
Entwicklung und Gesundheit von Kindern
ermöglicht erst die Erkennung und die frühe Prävention von Gesundheitsrisiken.
Wer leitet die SAPALDIA-Studie?
SAPALDIA wird von einem sechsköpfigen wissenschaftlichen
Direktorat geleitet, in welchem die wichtigsten Forschungsdisziplinen vertreten
sind:
Prof. Thierry Rochat, Pneumologe und
Chefarzt am Universitätsspital Genf
Prof. Nino Künzli, Epidemiologe, Professor
für Public Health der Universität Basel und Vizedirektor des Schweizerisches
Tropen- und Public Health-Instituts
Prof. Nicole Probst Hensch, Epidemiologin,
Professorin für public Health der Universität Basel am Schweizerischen Tropen-
und Public Health-Institut
Prof. Jean-Michel Gaspoz, Kardiologe und
Chefarzt am Universitätsspital Genf
Prof. Sally Liu, Umweltwissenschafterin,
Professorin der Universität Basel am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut
PD Dr. Christian Schindler, Statistiker, leitender
Wissenschafter am Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut, Basel
Für die Gesamtkoordination der
Studiendurchführung und der Biobank ist das Epidemiologie-Team am
Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut unter der gemeinsamen Leitung
von Prof. Nicole Probst-Hensch und Prof. Nino Künzli zuständig.
Weitere Auskünfte:
Rachel Gutknecht
Schweizerisches Tropen- und Public Health
Institut
Socinstr.
57
P.O Box
4002 Basel
This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
061 284 83
09
|
Gesamtleitung SAPALDIA:
Prof. Thierry Rochat
Service de Pneumologie
Hôpitaux
Universitaires de Genève
Rue Gabrielle-Perret-Gentil,
4
1211 Genève 14
Koordination Epidemiologie:
Prof. Nino Künzli
Schweizerisches Tropen- und Public Health
Institut
Socinstr. 57
P.O Box
4002 Basel
Prof. Nicole Probst-Hensch
Schweizerisches Tropen- und Public Health
Institut
Socinstr.
57
P.O Box
4002
Basel
|
Koordination SAPALDIA 3-Untersuchungen und für
spezifische Fragen zur laufenden Feldarbeit:
PD Dr. Susi Kriemler
Schweizerisches Tropen- und Public Health
Institut
Socinstr.
57
P.O Box
4002
Basel
Flurina
Meier
Schweizerisches Tropen- und Public Health
Institut
Socinstr.
57
P.O Box
4002
Basel
|
Lokale Studienverantwortliche:
|
Aarau:
Basel: Davos: Genf: Lugano:
Montana:
Payerne:
Wald:
|
Dr. med. Robert Bettschart
Dr. med. Martin Frey
Prof. Dr.
med. Daiana Stolz
Dr. med.
Thomas Rothe
Dr. med.
Margaret W. Gerbase
Dr. med.
Marco Pons
Prof. Dr. med. Jean-Marie Tschopp
Dr. med. Werner Karrer
Dr. med.
Luc Burdet
Dr. med. Otto Brändli
Dr. med. Alexander Turk
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Weiteres Material
Lungenfunktionsmessung
Bildlegende: Messung des ausgeatmeten
Luftvolumens und Luftstroms mithilfe eines Spirometers.
(Foto zur freien Verfügung, Foto kann in
grösserer Auflösung bestellt werden, Quelle: Alain Herzog/SNF, Meteotest)
Übersicht: SAPALDIA 1 bis 3
Feinstaubkonzentrationen in der Schweiz 2000-2003
(Grafik zur freien Verfügung, Grafik kann
in grösserer Auflösung bestellt werden, Quelle: SAPALDIA)
Wissenschaftliche Milestones
Luftverschmutzung, Lärm und Gesundheit:
Impact of road traffic noise annoyance on health-related quality of life: results from a population-based study. Qual Life Res. 2010, 19, 37-46
Differences in Heart Rate Variability Associated with Longterm Exposure to NO2. Environ Health Perspect 2008, 116, 1357-1361
Reduced exposure to PM10 and attenuated age-related decline in lung function (N Engl J Med. 2007 Dec 6;357(23):2395-7)
Improved PM10 Exposure Attenuates Age-Related Lung Function Decline: Genetic Variants in p53, p21 and CCND1 Modify this Effect. Environ Health Perspect 2009, 117, 1420-1427.
Traffic-related air pollution correlates with adult-onset asthma among never-smokers. Thorax, 2009, 64, 664-670.
Improvements in PM10-exposure and reduced rates of respiratory symptoms in a cohort of Swiss adults (SAPALDIA-study). Am J Respir Crit Care Med. 2009, 179, 579-87.
Characterization of Source-Specific Air Pollution Exposure for a Large Population-Based Swiss Cohort (SAPALDIA). Environ Health Perspect 2007, 115, 1638-1645.
Differences in heart rate variability associated with longterm exposure to NO2(Environ Health Perspect. 2008 Oct;116(10):1357-61.
Living near main streets and respiratory symptoms in adults (Am J Epidemiol. 2006 Dec 15;164(12):1190-8
Lung function and long term exposure to air pollutants in Switzerland. (Am J Respir Crit Care Med. 1997 Jan;155(1):122-9
Passivrauchen
Respiratory effects of environmental tobacco exposure are enhanced by bronchial hyperreactivity. Am J Respir Crit Care Med. 2006, 174, 1125-31.
Secondhand smoke and health-related quality of life in never smokers: results from the SAPALDIA cohort study 2. Arch Intern Med 2007, 167, 2516-2523.
Effects of passive smoking on heart rate variability, heart rate and blood pressure: an observational study (Int J Epidemiol. 2007 Aug;36(4):834-40
Passive smoking exposure in adults and chronic respiratory symptoms (SAPALDIA Study) (Am J Respir Crit Care Med. 1994 Nov;150(5 Pt 1):1222-8
Atemerkrankungen und Allergien in der Schweizer Bevölkerung
Curjuric I, Zemp Stutz E, Dratva J, Ackermann-Liebrich U, Bridevaux PO, Bettschart RW, Brutsche M, Frey M, Gerbase MW, Knöpfli B, Künzli N, Pons M, Schwartz J, Schindler C & Rochat T (2011) Determinants of change in airway reactivity over 11 years in a population study (SAPALDIA). Eur Respir J 37, 492-500.
Bridevaux PO, Probst-Hensch NM, Schindler C, Curjuric I, Felber Dietrich D, Braendli O, Brutsche M, Burdet L, Frey M, Gerbase MW, Ackermann-Liebrich U, Pons M, Tschopp JM, Rochat T & Russi EW (2010) Prevalence of airflow obstruction in smokers and never smokers in Switzerland. Eur Respir J 36, 1259-1269.
Longitudinal Change of Pre-Bronchodilator Spirometric Obstruction and Health Outcomes -Results from the Sapaldia Cohort. Thorax 2010, 65, 150-156.
Sex-specific effect of body weight gain on systemic inflammation in subjects with COPD. Eur Respir 2009, 34, 332-339
COPD, Long Term Lung Function Decline, Utilization of Care and Quality of Life in Modified GOLD stage 1. Thorax 2008, 63, 768-774.
Effect of physical activity on heart rate variability in normal weight, overweight and obese subjects: results from the SAPALDIA study. Eur J Appl Physiol 2008, 104, 557-565.
Sensitisation to Ambrosia in Switzerland: a public health threat in waiting. Swiss Med Wkly 2009, 139, 70-75.
Prevalence of Atopy and Pollinosis in the Adult Population of Switzerland (SAPALDIA study). Int Arch Allergy Immunol 1995, 106,149-156
Genetik und Biomarker
A large-scale, consortium-based genomewide association study of asthma.N Engl J Med. 2010 Sep 23;363(13):1211-21
New loci associated with kidney function and chronic kidney disease. Nat Genet 2010, 42, 376-84
Decreased PM10 Exposure attenuates age-related lung function decline: genetic variants in p53, p21 and CCND1 modify this effect. Environ Health Perspect 2009, 117, 1420-1427
HMOX1 and GST variants modify attenuation of FEF25-75-decline due to PM10 reduction. Eur Respir J 2010, 35, 505-514
Glutathione S-Transferase Polymorphisms, Passive Smoking, Obesity, and Heart Rate Variability in Non-Smokers. Environ Health Perspect 2008, 116, 1494-1499
Serpina1 gene variants in indivuduals from the general population with reduced alpha-1-antitrypsin serum level. Clin Chem 2008, 54, 1331-1338.
Glutathione-S transferase genotype increases risk of progression from bronchial hyperresponsiveness to asthma in adults.Thorax 2008, 63, 322-8.
Gesundheit von Frauen
Perimenstrual increase in bronchial hyper-reactivity in premenopausal women – Results from the population-based SAPALDIA 2 cohort. J Allergy Clin Immunol 2010, 125, 823-9
Is age at menopause increasing across Europe? Results on age at menopause and determinants from two population-based studies. Menopause 2009, 16, 385-394.
Variability of reproductive history across the Swiss SAPALDIA cohort – pattern and main determinants. Annals of Human Biology 2007;34:437-453.
Cyclic variation of bronchial hyper-reactivity in premenopausal women - Results from the Swiss Air Pollution and Lung Disease In Adults cohort 2 (SAPALDIA), European Respiratory
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